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Hier können Sie sich über das Wetter in Kammerbusch informieren:

Private Wetterstation Kammerbusch im Landkreis Stade, Niedersachsen

Meßstation Davis Vantage Pro 2 mit aktiver Belüftung.

Wetterstation 43 m über NN, 53° 25' 07 Nord 9° 33' 24 Ost

Meine Wetterseite: http://www.h-rehfinger.de/wetter/start.html


UND


Hier gibt es Informationen über mein anderes Hobby:

Ahnenforschung

 

Seit einiger Zeit arbeite ich an einem Ortsfamilienbuch für das Kirchspiel Apensen.

Das Kirchspiel Apensen gehört zum Kirchenkreis Buxtehude. Es liegt auf der Geest, im Süden vom Kreis Stade. Es besteht aus den Ortschaften: Apensen, Beckdorf, Goldbeck, Grundoldendorf, Kammerbusch, Nindorf, Ottensen, Revenahe, Ruschwedel, Sauensiek und Wiegersen. Außer Ruschwedel sind die genannten Ortschaften Mitglieder der Samtgemeinde Apensen

 

Nach dem 30 jährigen Krieg bestand das Kirchspiel Apensen aus den Ortschaften: Apensen, Beckdorf, Borrel, Bredenhorn, Goldbeck, Grundoldendorf, Hedendorf, Kammerbusch, Nindorf, Nottensdorf, Ottensen, Revenahe, Ruschwedel, Sauensiek und Wiegersen.

 

Es gehörte zusammen mit Bliedersdorf zum adeligen Gericht „Auf dem Delm“. Sauensiek und Bredenhorn gehörten früher ebenfalls dazu, bildeten aber nach 1715 mit Löhe und Bredenhorn (zum Kirchspiel Hollenstedt gehörend) zeitweise ein eigenes Gericht.

 

Im Jahre 1776 wechselte Hedendorf zum Kirchspiel Neukloster. Im Jahre 1857 wechselte Nottensdorf ins Kirchspiel Horneburg.

 

Die Gemeinde Borrel (mit den Ortschaften Borrel, Revenahe und Kammerbusch) wurde durch 1909 durch Kabinettsorder offiziell in Revenahe umbenannt. Noch 1829 hatte der Ortsteil Borrel im Vergleich zu Revenahe und Kammerbusch die meisten Einwohner. Der Berliner Verlagsbuchhändler Franz Lipperheide, der 1892 in den Preußischen Adels- und Freiherrnstand erhoben wurde, kaufte 1887 das Gut Wiegersen von Graf Grote. Hierzu gehörten die zwei Vollhöfe und die Anbauerstelle in Borrel. Die Bauernhäuser, Schafställe und Scheunen wurden abgebrochen. Die zugehörigen Flächen wurden aufgeforstet. Erhalten blieb nur das Haus der Anbauerstelle.

In Apensen brannte 1740 das Pfarrhaus nieder und damit gingen die älteren Kirchenbücher ebenfalls in Flammen auf. Darum beginnt das älteste Original-Kirchenbuch erst 1741. Die Jahrgänge von 1715 bis 1726 sind als Kirchennebenbuch (Zweitschrift) erhalten geblieben. Das Ortsfamilienbuch wird also die Zeit 1715 bis 1875 umfassen, mit einer Lücke von 1727 bis 1740. Zu finden ist der aktuelle Stand vom Oktober 2009 unter http://www.online-ofb.de/apensen/

Viele weitere Ortsfamilienbücher findet man bei  http://www.online-ofb.de/

Eine alternative Darstellung habe ich auf dieser Seite erstellt: Ortsfamilienbuch


Meine eigenen Vorfahren


Nachdem ich die vorhandenen Daten der beiden Familien meiner Eltern (Rehfinger - Bredehöft) zusammengetragen hatte, habe ich mich mit den Nachkommen der ältesten Ahnen beschäftigt. Dabei interessierte mich zunächst, ob die Refinger und Rehfinger dieselben Ahnen haben. Durch die großen Lücken bzw. nicht mehr vorhandenen Kirchenbücher in Heeslingen und Selsingen, gibt es oft nur indirekte Hinweise. Beide Familienzweige sind jedenfalls Nachkommen von Johann Harm Refenger. Die älteste Spur findet sich im Jahre 1696 bei Bremen. In Otterstedt heiratet „Johan Harm Reffenger des Clauß Reffengers Auß dem Stift münster, mit Marje Blomms, des Lütje Blomm Hausmans zu Nartaun Eheliche Tochter."

 

 

Meine Recherche im Bistumsarchiv in Münster führte leider zu keinem Ergebnis.

 

Der Ahn aller bisher bekannten nachfolgenden Re(h)finger wird am 09.07.1732 in Wiersdorf oder Weertzen geboren. Dieses Datum ist anhand des Sterbeeintrags zurückgerechnet und ist entsprechend zu werten. Im Jahre 1735 hat sich laut eines Eintrags in einem Einwohnerregister, sein Vater der Schulmeister Hinrich Refenger in Weertzen aufgehalten. Hinrich Rehfinger (*1739) ist später Lehrer und Neubauer in Weertzen. Diese Neubauerstelle bleibt für 6 Generation in der Familie. Der letzte Erbe Hinrich Rehfinger (*1882) ist im 1. Weltkrieg 1918 gefallen. Daraufhin hat seine hat seine Schwester Engel Margaretha den Hof übernommen und 1920 Gerd Holsten geheiratet. Von diesem Hof in Weertzen stammen alle mir bekannten Re(h)fingers.

 

Einen Überblick über die Nachkommen gibt folgender Link: Nachkommen von Hinrich Rehfinger, Weertzen.

 

Der untenstehende Link gibt die Ausbreitung der Rehfinger und der Refinger über die Generationen wieder. Auch wird die unterschiedliche Schreibweise dargestellt. Leider fehlen mir noch Zweige der Familie. Ich würde mich über Kontakte zu den Nachkommen der Familien freuen.

 

 

Ausbreitung der Re(h)fingers           

 

Dieses Straßenschild erinnert an den Bürgermeister von Brest Klaus Rehfinger (geb. 1891 in Ahrensmoor, gest. 1972 in Brest).

 

 

Re(h/f)finger in den USA:

 

Bisher konnte ich nur 3 Personen zuordnen, die in die USA ausgewandert sind.

Die Schwestern Elisabeth (Lizzie) Rehfinger *1873 in Klethen und Catharina (Katie) Mette Rehfinger *1875 in Klethen sind am 1.4.1893 auf Ellis Island angekommen. Sie haben beide in Minnesota, USA geheiratet, gelebt und sind dort gestorben.

 

Außerdem ist am 28.9.1924 auf Ellis Island Diedrich (Dick) Rehfinger angekommen. Er ist 1905 in Elm geboren (Sohn von Albert R. und Metta *Schlichting) und hat in Illinois, USA gelebt.

 

 


 

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Familie Bredehöft.

Der Hof der Familie Bredehöft in Kammerbusch wurde ca. 1793 von Hinrich Bredehöft aus Ahlerstedt aus der Konkursmasse vom Vorbesitzer Harm Martens gekauft. Die erste Spur von ihm im Kirchspiel Apensen findet man im Heiratseintrag von 1796. Dort heiratet der „Junggeselle, Hinrich Bredehöft H. u. A. (Haus- und Ackermann) in Cammerbusch, die Alheit Alpers, des Sel. Johann Alpers H. u. A. in Steddorf ehel. Tochter. Copuliert in der Kirche.

 

 

Der älteste Bredehöft in Ahlerstedt dessen Nachkomme Hinrich war, zahlt 1663 Kopfsteuer (Pflugkötner Hinrich Brehofft & Frau 2 Kinder 1 Rthlr 8 ß). Bei der Schatzbeschreibung 1640 hat Hinrich Brehövet: ein 3 Fach Haus, 6 Fach Scheune, 2 Pferde, 4 Kühe, 2 Rinder, keine Schafe, 1 Schwein. Er wird 1670 in Ahlerstedt begraben, leider fehlen zu der Zeit die Altersangaben. Er dürfte aber um 1610 geboren sein. Da sonst zu der Zeit im Kirchspiel Ahlerstedt keine Bredehöft erwähnt werden, müsste er von Außerhalb gekommen sein.

 

Einen Überblick über die Nachkommen gibt folgender Link: Nachkommen von Hinrich Bredehöft.

 

Es gab mittlerweile zwei Familientreffen der Bredehöft in Ahlerstedt. Manfred Bredehöft hat von dem letzten Treffen am 19. April 2008 eine Power-Point-Präsentation erstellt, die hier als PDF-Datei betrachtet werden kann. Achtung - sie ist 2,6 MB groß, das Laden kann etwas länger dauern.  Bredehöft-Tag.

 

Meine Verbindung zu den Bredehöfts über meine Mutter als Tafel Darstellung:  BredehoeftZweigt.pdf

 

Als Listen-Darstellung:  ZweigBredeRehf.pdf

 

 

Weitere Bredehöft-Linien die ich erforsche:

 

Zweig Nottensdorf: Im Jahre 1717 stirbt der Baumann in Nottensdorf Lütke Bredhöfft im Alter von 87 Jahren.

 

Eine weitere große Familie Bredehöft stammt vom Einstelligen Hof in Bohnste, im Kirchspiel Heeslingen. Landmilizrolle 1682: Vollhöfner, Brehöfft. Pauel 69, So. Pauel 20. Die Besonderheit bei den Nachkommen dieser Familie ist der Vorname Paul. Sobald man in einer Familie Bredehöft auf den Vornamen Paul stößt, ist davon auszugehen, dass sie Nachfahren dieser Familie sind.

 

Zweig Rhadeeistedt: In Selsingen heiratet 1718 der Claus Bredehöft, Sohn von Stoffer B. & Anna aus Rhadeeistedt, die Gretje Schröder Witwe von Jacob Schröder, Ostereistedt. Sie wohnen danach in Ostereistedt.

 

Zweig Rockstedt: Claus Bredehöft in Rockstedt, zahlt 1650 Weinkauf für die Hofübernahme von seinem Vater Hinrich. Auf dem Halbhof in Rockstedt sind die Bredehöft schon 2 Generationen vorher nachgewiesen. Clauß Bredehofft, Clawes Bredehöuet wird in den Zevener Amtsregister in den Jahren 1607/07, 1611/12 und 1615/16 erwähnt. Um 1600 hatte er den Hof in Rockstedt übernommen. Dies dürfte somit einer der ältesten Zweige der Bredehöfts sein, die ich bisher erforschen konnte.

 

Zweig Boitzen: Die Datenlage ist dort etwas undurchsichtig. 1682 gibt es dort einen Vollhöfner Hinrich Brehöfft (44J) und eine Kötner Dreves Brehöfft (46J). Beide haben zu der Zeit keine Söhne. Es haben aber 09.10.1726 der Sohn vom verstorbenen Dreves Brehöfft, Kötner in Boitzen und am 30.10.1726 der Sohn von Johann Brehöfft Baumann in Boitzen geheiratet. Mir fehlen dort noch weitere Daten.

 

 

Die älteste Erwähnung der Bredehöft fand ich in

“Urkunden - Regesten und Nachrichten über das Alte Land und Horneburg“

Herausgegeben von Carl Röper

Band II, Seite 993.

Am 16. Juli 1335 wird in Buxtehude beurkundet, dass der Hermann Bredehovet und dessen Ehefrau Gertrud den Nonnen von Neukloster Bredenbeck eine Rente von 24 Schilling vermachen.

Die Urkunde befindet sich im Stadtarchiv Buxtehude.

In den Jahren 1340 wird er nochmal als Ratsherr und 1346 als Bürgermeister erwähnt.


Links:

Ahnenforschung Bredehöft.

Einige Bredehoft die über Ellis Island in die USA eingereist sind.

Die Deutsche Auswanderer Datenbank des Historischen Museum in Bremerhaven.

Online einsehbare Ortsfamilienbücher nicht nur aus Deutschland.

Wir sind eine Gruppe von Ahnenforschern, die sich regelmäßig in Buxtehude treffen: mehr dazu hier.

Mein Ahnenforschungsprogram Brother’s Keeper; deutsch, englisch.

 


Erstellt durch:

Heinz Rehfinger
Apenser Straße 37
21644 Sauensiek-Kammerbusch
Deutschland
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Aktualisiert: 18.08.2013